Keine Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf dem Bürgersteig und Radweg Ecke Kölnstraße / Thuarstraße

Eine erneute Prüfung seitens des Straßenverkehrsamtes an einem Samstag im November verlief negativ.

Nach Aussage des Amtes läßt die Straßenverkehrsordnung Regelungen nur dort zu, wo sie zwingend erforderlich sind, und Beschränkungen des fließenden Verkehrs dürfen nur dort eingerichtet werden, wo eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko bei der Teilnahme am Straßenverkehr erheblich übersteigt.

Die Fahrgeschwindigkeiten der gesichteten PKWs an der Thuarstraße/Kölnstraße waren gering, und aufgrund der Breite des Parallelfahrstreifens konnte es auch keine Probleme mit dem Fußgängerverkehr geben. Somit sind weitere Maßnahmen nicht geplant.

Zur Vorgeschichte: Gemeinsam mit Herrn von Grünberg haben wir im Rahmen von Hausbesuchen im Wahlkampf die Ängste vieler älterer Bürgerinnen und Bürger in der Thuarstraße erfahren, die sich einfach nicht mehr trauen, diesen Fahrstreifen zu betreten, da ständig Autofahrer diesen als Umgehung der Ampelanlage Ecke Thuarstraße/Kölnstraße nutzen, wenn sie den türkischen Supermarkt oder Lidl verlassen.

Ich selbst habe bei einigenThuarstraße Standterminen im April und Mai vor dem türkischen Supermarkt in diesem Bereich erleben müssen, wie schnell fahrende Autos den Fahrstreifen nutzten, ohne Rücksicht auf die Passanten, geschweige Radfahrer und Kinder zu nehmen. Reger Verkehr herrscht hier auch zu den Haupteinkaufszeiten und samstags vormittags.

Nach Rücksprache mit der Stadt sind zum Schutz der Radfahrer und Fußgänger und zur besseren Erkennbarkeit im Einfahrtsbereich Piktogramme markiert worden. Das hat jedoch nicht zur Lösung des Problems beigetragen.