Barrierefreiheit: SPD fordert hellere Beleuchtung am Frankenbad/Hochstadenring – Verwaltung findet das unnötig

(Bonn, den 28.11.2014)   Viele ältere Bürgerinnen und Bürger, die am Blumenhof in der Nordstadt wohnen, nutzen zum Überqueren des Hochstadenrings die Straßenkreuzung in Höhe Frankenbad und beklagen die vor allem in den Wintermonaten zu schwache Beleuchtung an dieser Stelle. Der Bordstein vor der Pit-Stop-Filiale besteht aus Kopfsteinpflaster und ist größtenteils nicht beleuchtet. Besonders für ältere und gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger ist das ein echtes Hindernis.

Die SPD-Fraktion hatte für die Bezirksvertretung Bonn beantragt, dass für eine hellere Beleuchtung gesorgt wird. Der Antrag wurde abgelehnt. „Das Gefühl der Unsicherheit ist berechtigt. Nach Einbruch der Dunkelheit stolpert man leicht über das Pflaster, weil eine gezielte Beleuchtung der Gehwegfläche fehlt“, berichtet Elke Apelt, Stadtverordnete für die Äußere Nordstadt.

Die Verwaltung erklärte in ihrer Stellungnahme zum SPD-Antrag, eine hellere Beleuchtung sei nicht nötig. Der Eindruck der schwachen Ausleuchtung auf der Gehwegseite entstehe durch den Kontrast zur starken Ausleuchtung im Bereich über der Straßenquerung. Messergebnisse belegten, dass eine verkehrssichere Beleuchtung gegeben sei. „Dafür habe ich kein Verständnis. Wir sprechen hier von einer einzigen Leuchte, nicht von der Beleuchtung einer ganzen Straße. Traurig genug, dass man so was extra beantragen muss, damit sich auch die älteren Bürgerinnen und Bürger dort sicher fühlen. Dass man ein Gefühl der Sicherheit in Messergebnissen in lux ausdrücken können soll, ist mir ein Rätsel“, so Apelt.

Hier finden Sie unseren Antrag und die Stellungnahme der Verwaltung hierzu.