Neue Rampe am Lievelingsweg

Neue Rampe am Lievelingsweg

Dringend benötigt wird eine gute Rampe für viele Menschen, die den Weg am Pflegezentrum Evergreen bis hin zu EDEKA Mohr am Lievelingsweg nutzen. Eine Bordsteinabsenkung gibt es nicht. Das wurde schlichtweg vergessen. Auf meine mehrfache Anfragen reagierte der Eigentümer nicht.

Seit Jahren ist eine provisorische Rampe aufgestellt. Sie wird schon viele Jahre genutzt und entspricht nicht mehr den Erfordernissen für viele Rollstuhlfahrer. Die Stadt selbst kann hier wenig tun, da der Gehweg in Privateigentum ist.

Heute haben wir eine neue Rampe installiert. Gemeinsam mit Karsten Gareis von Wheelmap, dem Pflegezentrum Evergreen am Alten Poststadion, und EDEKA Mohr  konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Die Rampe wurde von EDEKA Mohr / Lievelingsweg gespendet.

Die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv in der SPD freut sich auch über dieses gelungene Gemeinschaftsprojekt auf privater Initiative. Wir alle hoffen, dass die Rampe viele Jahre ihren guten Dienst für mobil eingeschränkte Menschen leisten wird.

Wie geht es weiter mit dem Postareal?

Die Bezirksvertretung hat auf ihrer letzten Sitzung im März einen Beschluss gefasst: Bis über die Bürgeranträge zum Postareal entschieden wird, darf die Stadtverwaltung keinerlei Bauanträge des Investors ohne Rücksprache mit der Politik genehmigen. Ein Abriss der Bauten soll auch verhindert werden, eine Veränderungssperre wird die Verwaltung in diesem Fall vorbereiten. 

Der kanadische Immobilieninvestor Dream Global hatte der Post das Grundstück samt Aufbauten vor einigen Jahren mit anderen bundesweiten Liegenschaften abgekauft. Dream Global sieht 30% der Fläche für Wohnbau und den Bau einer Kita als ausreichend an. Unsere Fraktionen forderte einen Mindestanteil an Wohnnutzung von 50% und unterstützt auch den Antrag der Bezirksvertretung, dass die Verwaltung eine Satzung zum besondere Vorkaufsrecht gemäß §25 Baugesetz vorbereitet. Diese Satzung wurde auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung beschlossen. 

Weiterhin ist die Verwaltung aufgefordert, sich mit dem Investor über die Ausgestaltung des Bauvorhabens abzustimmen. Präferiert wird eine konkrete Nutzung unter Beachtung des Bonner Baulandmodells: 50% der bebaubaren Fläche werden zu Wohnzwecken genutzt, eine Kindertagesstätte sowie besondere energetischen Standards und klimanotwendige Begrünungsmaßnahmen sind dabei zu berücksichtigen.

Und was das Parkproblem betrifft: die Verwaltung soll den Bau einer Tiefgarage prüfen, um die angespannte Parksituation in der Altstadt zu lindern.

Hintergrund

Auf der Sitzung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und lokale Agenda (ABBLA) im Januar wurde beschlossen, den Bebauungsplan für das Postareal mit einem komplexen Bürgerbeteiligungsverfahren aufzustellen. Der Verwaltungsvorschlag hatte ursprünglich nur ein standardisiertes Beteiligungsverfahren vorgesehen. Man einigte sich jedoch durch meine Initiative in Absprache mit dem SPD-Ortsverein Bonn Mitte auf ein komplexes Verfahren. Der Beschluss wurde unter der Prämisse gefasst, im Zeitplan zu bleiben und das Verfahren aus den laufenden Mitteln der Verwaltung zu finanzieren. Das komplexe Verfahren lässt eine wesentlich intensivere Beteiligungsform zu. Das genaue Verfahren wird im ABBLA noch diskutiert und beschlossen.

Neues vom Gerhardsplatz

Ungefähr 10 Anwohnerinnen und Anwohner folgten unserer Einladung Anfang November, um gemeinsam mit der Fachverwaltung vor Ort über die Sanierung des Tennenplatzes am Gerhardsplatz zu diskutieren.
Nachdem der Platz im letzten Jahr nicht wie ursprünglich angekündigt saniert werden konnte und die Ausschreibung zum Asphaltplatz nicht erfolgreich war, wurden weitere Möglichkeiten zur Sanierung ausgelotet. Gemeinsam mit unserer Bezirksverordneten Sabrina Lipprandt diskutierten wir Alternativen zum angedachten Asphaltplatz. Als Alternativen zum Asphalt für die Sanierung stehen Asche und Tartan zur Auswahl.

Mittlerweile haben die Anwohnenden und die Stadtverwaltung die noch offenen Fragen klären können, so dass die Gelder für die Sanierung des Platzes im Doppelhaushalt 2021/22 beschlossen werden können.

Wir freuen uns, dass einer zügigen Sanierung dann nichts mehr im Wege steht.

 

 

Ersatz für Sandspielfläche und neue Spielgeräte in der Thuarstraße

ThuarstraßeViele Anwohner*innen beklagen den Wegfall der Sandspielfläche auf dem Spielplatz Thuarstraße III. Die Stadtverwaltung bestätigt uns nun, dass die Kosten für eine neue Sandspielfläche und neue Spielgeräte in den Haushalt 2021/22 eingestellt werden. Wir werden dies begleiten, um sicherzustellen, dass der weggefallene Sandspielplatz ersetzt wird.

Hintergrund

Wir fragten in der Bezirksvertretung im Frühjahr 2019 nach. Wann werden die Spielplätze auf dem Sahle Wohnen-Gelände in der Thuarstraße dem Bedarf an Kindern flächenmäßig angepasst und mit weiteren neuen Spielgeräten ausgestattet?

Die Stadt teilt in ihrer Stellungnahme im Juni 2019 mit:
Thuarstraße I (Vor den Hausnummern 28 und 30) Der Spielplatz ist gut ausgestattet und wird intensiv genutzt. Hier sind keine Veränderungen erforderlich.

Thuarstraße III (Vor der Hausnummer 2) Der Spielplatz ist aufgrund des dort eingebauten Rigolensystems für Pflegefahrzeuge nicht zugänglich.  Der Sandspielplatz sollte daher aufgelöst werden, insgesamt jedoch als bespielbare FreiflächeEinziges Spielzeug Thuarstraße erhalten bleiben.

Thuarstraße II (Vor der Hausnummer 18) Der Platz ist mit einem 6-Eck-Klettergerät und 2 Federwippen ausgestattet.  Da der Spielplatz an der Thuarstraße III für Pflegefahrzeuge nicht zugänglich ist, wurde eine Ergänzung des Spielplatzes Thuarstraße II durch eine Sandspielfläche und Spielgeräte bei Auflösung des Spielplatzes Thuarstraße III vereinbart.  Die Stadt plant, die Kosten in den Haushalt 2021/2022 einzustellen. Die Umsetzung soll nach dem Genehmigungsverfahren 2021/22 erfolgen.

Hier finden Sie unseren Antrag und die Stellungnahme der Verwaltung

 

 

Maßnahmen zum Klimawandel dringend erforderlich

Umweltschutz und Reinhaltung der Luft sind wichtig, um die Lebensqualität in unserer eng besiedelten Stadt zu sichern. Eine diesbezügliche Maßnahme ist das Förderprogramm „Lead City“.

Mit dem vorgelegten Luftreinhalteplan des Landes werden in Bonn zusätzliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Luftwerte zu verbessern. Wir meinen, diese Maßnahmen reichen allein nicht aus.

Wir fordern:

– Ausreichend neue Stellen im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung Diese sollen u.a. dazu dienen, Planungen für zukünftige Förderprogramme und ÖPNV-Verkehrsprojekte vorausschauend vorzu-bereiten und umzusetzen.
– Umfassende Parkraumbewirtschaftung im erweiterten Innenstadtbereich
– Ein Park&Ride-Konzept gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis, das darauf abzielt, an den großen Ausfallstraßen und Bahnhöfen, schwerpunktmäßig außerhalb der Städte, ein ausreichendes Angebot an Parkplätzen zu schaffen.

Unsere Vorschläge zur Verkehrswende finden Sie hier

Am Robert-Wetzlar-Berufskolleg beginnen die Bauarbeiten

Im Februar 2019 hat die Bezirksvertretung Bonn einer erweiterten Brandschutzsanierung und dem Ersatzneubau von Klassen- und Fachräumen inkl. Aula am Robert-Wetzlar-Berufskolleg final zugestimmt.

Ein neuer Klassentrakt mit Aula ist dringend notwendig, denn die 10 Jahre alten Container auf dem Schulgelände können wegen ihres inzwischen desolaten Zustandes zukünftig nicht mehr genutzt werden.

Für den Ersatzneubau ist die Fällung von 16 städtischen Bäumen auf dem Gelände des Robert-Wetzlar-Berufskollegs dringend erforderlich. Es können jedoch große Teile des sehr umfangreichen Baumbestandes erhalten bleiben. Ersatzpflanzungen mit 16 heimischen Laubbäumen mit einem Stammumfang von 20 bis 25 cm wird nach Abschluss der Hochbauarbeiten auf dem Gelände in der Pflanzperiode 2022 durchgeführt.

Die Möglichkeiten zum Einbau von Nisthilfen werden bei der Fassade berücksichtigt.

Drucksache: 1911893_Aula_Baumfällungen vom 14.06.2019
Fällung von 16 städtischen Bäumen im Baugenehmigungsverfahren

Drucksache: 1910114_Aula vom 03.01.2019
Robert-Wetzlar-Berufskolleg; Erweiterte Brandschutzsanierung und Ersatzbau für acht Klassen– und Fachräume mit Aula