Dem Deutschen Museum Bonn droht das Aus

Auf der Sitzung des Finanzausschusses am 22.11. wurde dem Votum unseres Fachausschusses Internationales und Wissenschaft (AIW), das Deutsche Museum Bonn (DMB) zu erhalten und ihm mittelfristig 400.000,- Euro ab 2019 zu zubilligen, eine klare Abfuhr erteilt. Die Große Koalition hielt es nicht mal für nötig, ihre gemeinsame Protokollerklärung auf der Sitzung zu verlesen.

Wie die Große Koalition sich zum DMB verhält, konnte ich als Vorsitzende des AIW aus einem Artikel des General-Anzeiger Bonn von Samstag, 19.11. lesen. “Nach seinen Informationen ist eine jährliche Unterstützung von 300.000 Euro ab dem Jahr 2019 im Gespräch; im Doppelhaushalt für die Jahre 2017/18 sind pro Jahr noch jeweils 400.000 Euro eingestellt. Mit dem Betrag von 300.000 Euro würden die Kommunalpolitiker ihr bisheriges Angebot zum Erhalt des Museums um 50.000 Euro erhöhen.” Das reicht bei langem nicht aus. Ein Betrag von 400.000,- Euro seitens der Stadt wäre ein klares Signal ans Umland und an das Land gewesen. Eine Erhöhung um 50.000,- Euro, die die Ratskoalition vorschlägt, ist ein Armutszeugnis für die Stadt. Es ist kein hinreichendes Bekenntnis zum DMB und dem Förderverein “WissenSchaftSpass”.

Hier finden Sie unsere Pressemitteilung zum Thema

Hier finden Sie das Votum des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft

Hecken verschwinden am Chlodwigplatz

Hecke1 ChlodwigplatzPlötzlich war die Hecke am Chlodwigplatz hin zum Kaiser-Karl-Ring verschwunden. Ich fragte beim Grünflächenamt nach, denn der Chlodwigplatz ist eine der letzten grünen Inseln im Bonner Norden und muss gepflegt werden.

Nach Aussage des Grünflächenamtes handelt es sich um eine wild gewachsene Hecke, die zwei bis drei Mal pro Jahr mit großem Arbeitsaufwand geschnitten werden muss. Auch sammeln sich stets große Mengen Müll in den Hecken.Hecke2 Chlodwigplatz

Sie wird nun entfernt und die Flächen werden neu eingesät. Bis zur Neuplanung des Chlodwigplatzes 2018 wird eine intensive Pflege durch das Amt für Stadtgrün weiterhin gewährleistet, sicherte mir das Amt zu.


 

Fahrradstraße auf der Ellerstraße / Ecke Chlodwigplatz

Piktogramm FahrradstraßeSeit einiger Zeit erhalte ich Beschwerden über Fahrradfahrer, die das Schild “Fahrradstraße” an dieser Stelle falsch interpretieren und auf dem Gehweg der Ellerstraße weiterfahren, als sei dies die ausgewiesene Fahrradstraße.

Das ist für die vielen Passanten nicht hinnehmbar. Das Straßenverkehrsamt hat auf meine Anfrage schnell gehandelt.

Ein gesondertes Piktogramm wird in Kürze angebracht.

Nachverdichtung in den Dorotheengärten

Die Wohnungsgesellschaft Vonovia hat auf einer im September kurzfristig anberaumten Informationsveranstaltung die Anwohnerinnen und Anwohner der Dorotheengärten über folgende Modernisierungsmaßnahmen informiert:

Bei einigen der vorhandenen Gebäude werden die Dachstühle ausgebaut und die Pavillonzeile soll durch Neubauten geschlossen werden. Nach den Gesprächen mit der Magnetfabrik wird die Verwaltung derzeit eine Informationsveranstaltung vorbereiten. Diese soll Anfang 2017 durchgeführt werden. Dann erfahren wir, welche Gebäude aufgestockt werden.

Derzeit besteht die Siedlung aus 204 Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von 55 qm und insgesamt ca. 11.000 qm Wohnfläche.

Angesichts des demografischen Wandels und der veränderten Ansprüche der Mieterinnen und Mieter wolle man neuen Wohnraum auch für kleinere Haushalte schaffen. Auch soll das Wohnumfeld und die Versorgungsmöglichkeiten vor Ort verbessert werden.

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Aktuelles aus der Flüchtlingsarbeit

ZentrallagerAuch wenn weitaus weniger Flüchtlinge nach Bonn kommen als erwartet und sich die Lage vor Ort entspannt hat, heißt es jetzt, dass wir einen langen Atem benötigen, um die Integration der Flüchtlinge voranzubringen. Möglichst schnell in Arbeit zu kommen, das wünschen sich viele Menschen, die als Flüchtlinge nach Bonn gekommen sind. Doch auf dem Weg zur Arbeit sind noch viele Hürden zu nehmen. Auch für das Alltagsleben in der Bonner Nordstadt ist weiterhin eine effektive Unterstützung von Sozialdiensten und engagierten Vereinen unerlässlich.noch gibt es einen hohen Bedarf an Sachmitteln. Ich möchte Ihnen daher das Zentrallager Sachspenden Bonn ans Herz legen. Über dieses Lager wird der Bedarf aller Einzel- und Sammelunterkünfte im Bonner Stadtgebiet geregelt. Auf der Website des Zentrallagers erfahren Sie, welche Sachmittel jetzt in der Herbst- und Winterzeit dringend benötigt werden. Wir waren als Bonner Ortsverein vor Ort und haben uns selbst ein Bild von der unermüdlichen wertvollen Arbeit der EhrenamtlerInnen gemacht. Gern halfen wir mit. Das Team des Zentrallagers freut sich über Interessierte, die mithelfen wollen.
Gern verweise ich auch auf die Internetseite: https://www.integration-in-bonn.de/

Frankenbad-Schließung ist beschlossene Sache

Frankenbad - Empfang SPD Bonn-MitteDie SPD Bonn Nord spricht sich gegen die Schließung des Frankenbades aus. Es hat als ‘Quartiersbad’ eine enorme Bedeutung für das gesamte Umfeld. Anders als Die Grünen, die so leichtfertig das Frankenbad als Schwimmbad schließen wollen, setzen wir auf den Erhalt des Bades.

In guter Erinnerung an mein Schulschwimmen im Frankenbad ist mir der Erhalt des Frankenbades auch persönlich sehr wichtig. Einige Argumente, die für den Erhalt der Schwimmfläche des Frankenbades sprechen:

– Das Frankenbad ist das meist besuchte Hallenbad der Stadt und das einzige im Bonner Norden mit einem Einzugsbereich von 40% der Bonner Bevölkerung – nicht berücksichtigt sind rund  30.000 Neubürgerinnen und -bürger bis 2030, die größtenteils durch Nachverdichtung im Bonner Norden zu erwarten sind.

– Es ist das Schulschwimmbad schlechthin. Selbst mit dem geplanten Bad im Wasserland ist ein flächendeckendes Schulschwimmen nach Aussage des Stadtsportbundes nicht möglich.

– Teile des Bonner Nordens sind seit langem soziale Brennpunkte. Gerade einkommensschwächeren Familien wird das Schwimmen erschwert. Das Frankenbad erfüllt hier eine wichtige soziale Funktion; eine weitere Reduzierung des Freizeitangebots ist dem sozialen Frieden nicht zuträglich.

Um die Freibäder will sich die Stadt in Zukunft gar nicht mehr kümmern.
Was passiert mit dem Vorplatz – ein wichtiger Treffpunkt im Bonner Norden. Viele weitere attraktive Plätze gibt es im Bonner Norden nicht!

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Symbolischer Spatenstich für neuen Kunstrasen An der Josefshöhe

Der neue Kunstrasenplatz An der Josefshöhe nimmt Fahrt auf. Am 29. September haben die Arbeiten nach einem symbolischen Spatenstich durch Bezirksbürgermeister Helmut Kollig, Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz, Präsident des Bonner SC, stellvertretend für alle hier spielenden Vereine, und Landschaftsarchitekt Olaf Conrad begonnen. Wir freuen uns sehr darüber, bietet dieser Schritt doch die dringend notwendige Trainingsmöglichkeit für alle BSC-(Regional-) Teams und für viele Vereine im Bonner Norden.

Kunstrasen JosefshöheNun bewegt sich endlich im Bonner Norden etwas in Sachen Sportplatzsanierung! Aber auch attraktiv werden soll die Anlage auch für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Gäste. Diesen Prozess werden wir weiter begleiten und uns für die Umsetzung des Programms “Sportpark Nord 2020” einsetzen – 2020 wird der Platz 50 Jahre alt.